Ich freue mich, dass Sie meine Internet-Präsenz besuchen.
Ich arbeite im pädagogischen und didaktischen Aufgabenbereich (Mathematik) an der Universität Passau. Auf den folgenden Seiten darf ich Ihnen einige Ideen zur Weiterentwicklung unserer Schule anbieten.
Zur Zeit befindet sich die Schule im Umbruch. Zahlreiche Innovationsideen und Schulentwicklungsprogramme tragen dazu bei, sie in einem positiven dynamischen Sinn zu verändern. Dies gelingt aber nicht in jedem Fall. Rahmenprogramme treffen nicht immer den Kern tatsächlicher Probleme mit denen sich Lehrer, Schüler und Eltern auseinanderzusetzen haben. Schnelle Entscheidungen verlaufen oftmals in wenig effektiven Aktionismen.
Schule muss Schülern Wissen vermitteln, das verständlich und in einem überschaubarem Umfang angeboten wird. Es ist erforderlich, die Überfülle an Lernstoff einzuschränken, auf transparente Inhalte zu bündeln und an konsensfähigen Leitthemen auszurichten. Dazu bedarf es adäquater Methoden der Stoffvermittlung und wirkungsvoller Instrumente der Unterrichtsgestaltung. Offenheit und Zielorientierung müssen eine Einheit bilden.
Schule muss Schüler befähigen, einen gelingenden Schulalltag zu erleben. In zielführender sozialer Orientierung und Lernorganisation sollen Schüler mehr Freude gewinnen können. Wichtige Elemente darin sind Kommunikations- und Lernerfolg. Dazu muss der Leistungsgedanke eine Uminterpretation erfahren:Leistung darf nicht nur eine kognitive Funktion haben! Es ist genauso wichtig, in überzeugender Weise an jungen Menschen soziale Fähigkeiten und Charaktereigenschaften zu bilden. Diese Qualifikationen müssen ihren Niederschlag auch in Zeugnissen finden!
Schule muss Schüler darin fördern, produktive Chancen zum Erlernen eines Stücks verantworteten Lebens wahrzunehmen. Das bedeutet Förderung von Gemeinsamkeit, von persönlichem Engagement, Gemeinsinn und Kooperationsfähigkeit. Die Beziehung von Lehrern und Schülern zur Bildungsstätte "Schule" muss neu definiert werden: Schule darf nicht nur Überdruss, Ärger oder Ablehnung bedeuten!
Schule braucht ein verlässliches Elternhaus. Eltern müssen ihre Erziehungs- und Bildungspflicht in überzeugender Weise wahrnehmen. Diese Pflicht schreibt ihnen ein hohes Maß an Verantwortung und Sorgfalt im erzieherischen Handeln zu. Schule darf nicht weiterhin zur Auffangstätte "fehlerzogener" junger Menschen sein. Das Elternhaus muss primäre Erziehungsinstanz bleiben. Dieses muss dabei auch die Einstellung der Schüler zur Schule und Bildung neu orientieren. Damit wird Schule entlastet. Auf diese Weise kann sie sich auf wesentliche Aufgaben der Vermittlung von Wissen, Werten und Kulturtechniken konzentrieren.