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Dr. phil. Fritz Haselbeck      

   
Preis des Bayerischen Wissenschaftsministeriums 2005

für "Gute Lehre"




Preisverleihung: Juli 2005

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Kontakt: fritz.haselbeck@uni-passau.de



Aktuelle Buchveröffentlichung:

"Schule - Bildungsinstitution und Lebensort"
  Zur Theorie und Praxis der Schule

ISBN  978-3-8322-5764-4

Shaker-Verlag Aachen



Neue Studie zur Klassengröße:

www.dr-haselbeck.de (In: "Klassengröße") 

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Ich freue mich, dass Sie meine Internet-Präsenz besuchen.

Universitätsgebäude - Nikolakloster
Ich arbeite im pädagogischen
und didaktischen Aufgabenbereich
(Mathematik) an der Universität Passau.
Auf den folgenden Seiten darf ich Ihnen 
einige Ideen zur Weiterentwicklung
unserer Schule anbieten.

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Zur Zeit befindet sich die Schule im Umbruch.
Zahlreiche Innovationsideen und Schulentwicklungsprogramme tragen
dazu bei, sie in einem positiven dynamischen Sinn zu verändern.
Dies gelingt aber nicht in jedem Fall. Rahmenprogramme treffen nicht
immer den Kern tatsächlicher Probleme mit denen sich Lehrer, Schüler
und Eltern auseinanderzusetzen haben. Schnelle Entscheidungen 
verlaufen oftmals in wenig effektiven Aktionismen. 

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Schule muss Schülern Wissen vermitteln, das verständlich und in einem
überschaubarem Umfang angeboten wird. 
Es ist erforderlich, die  Überfülle an Lernstoff einzuschränken, auf
transparente Inhalte zu bündeln und an konsensfähigen Leitthemen
auszurichten. Dazu bedarf es adäquater Methoden der Stoffvermittlung
und wirkungsvoller Instrumente der Unterrichtsgestaltung.
Offenheit und Zielorientierung müssen eine Einheit bilden.

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Schule muss Schüler befähigen, einen
gelingenden Schulalltag zu erleben.
In zielführender sozialer Orientierung und
Lernorganisation sollen Schüler mehr Freude
gewinnen können. Wichtige Elemente  darin
sind Kommunikations- und Lernerfolg. 
Dazu muss der Leistungsgedanke eine
Uminterpretation erfahren:Leistung darf nicht
nur  eine kognitive Funktion haben!
Es ist genauso wichtig, in überzeugender Weise an jungen Menschen
soziale Fähigkeiten und Charaktereigenschaften zu bilden.
Diese Qualifikationen müssen ihren Niederschlag auch in Zeugnissen finden!

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Schule muss Schüler darin fördern,
produktive Chancen zum Erlernen eines
Stücks verantworteten Lebens
wahrzunehmen. Das bedeutet Förderung
von Gemeinsamkeit, von persönlichem
Engagement, Gemeinsinn und
Kooperationsfähigkeit. Die Beziehung von
Lehrern und Schülern zur Bildungsstätte
"Schule" muss neu definiert werden:
Schule darf nicht  nur  Überdruss, Ärger oder Ablehnung bedeuten!

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Schule braucht ein verlässliches Elternhaus. Eltern müssen ihre Erziehungs-
und Bildungspflicht in überzeugender Weise wahrnehmen. Diese Pflicht 
schreibt ihnen ein hohes Maß an Verantwortung und Sorgfalt im
erzieherischen Handeln zu.
Schule darf nicht weiterhin zur Auffangstätte "fehlerzogener" junger
Menschen sein. Das Elternhaus muss primäre Erziehungsinstanz bleiben.
Dieses muss dabei auch die Einstellung der Schüler zur Schule und Bildung
neu orientieren. Damit wird Schule entlastet. Auf diese Weise kann sie sich
auf wesentliche Aufgaben der Vermittlung von Wissen, Werten und
Kulturtechniken konzentrieren.